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JuLis SH: Peter Harry Carstensens Petition zur Nutzung von Bleimunition ablehnen!

12. April 2014

Kiel, 11.04.2014 – Der ehemalige Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Peter Harry Carstensen, hat eine Petition an die Bundesregierung gestellt, die die weitere Nutzung von bleihaltiger Munition für die Jagd fordert. Begründet wird diese Forderung durch die höhere Tötungswirkung von bleihaltiger Munition, wodurch das Jagdwild weniger leiden muss. Die Jungen Union Schleswig-Holstein stellt sich in den sozialen Netzwerken hinter diese Petition.

Hierzu erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Schleswig-Holstein (JuLis SH), Dennys Bornhöft (28):

„Die grundsätzliche Aussage, dass Tierleid weitestgehend vermieden oder verkürzt werden muss, ist richtig und zu befürworten. Ebenso ist eine zielgerichtete Jagd ein wichtiger Beitrag für den Artenschutz und das natürliche Gleichgewicht.

Was für uns wiederum völlig unverständlich ist, ist der Umstand, dass die Petition völlig außer Acht lässt, warum die bleihaltige Munition in den letzten Jahren so sehr in Verruf geraten ist. Gerade in Schleswig-Holstein, der Heimat seltener See- und Fischadler, ist die verheerende Wirkung von bleihaltiger Munition auf den natürlichen Kreislauf zu sehen.

Der größte Feind des Adlers ist nicht der Straßenverkehr, ist nicht das Windrad, ist nicht ein anderes Tier – es ist die Bleimunition. Vor allem im Winter ernähren sich Adler und andere Aasfresser von angeschossenem oder sonstig mit Blei kontaminiertem Wild. Da Blei wie ein Nervengift im Körper der Vögel wirkt, gehen diese daran qualvoll zu Grunde. Blei hat daher weder in einem Tier noch sonst freiliegend in Wäldern, Wiesen oder Gewässern etwas zu suchen.

Oberstes Ziel muss es  sein das Tierleid zu vermeiden. Dies sollte jedoch nicht nur für das „hochwertige“ Jagdwild gelten, sondern für alle Tiere. Dieses Ziel ist mit der Verwendung von bleihaltiger Munition unvereinbar.

Die JuLis SH haben sich daher auf ihrem Landeskongress im Oktober 2013 für die Abschaffung bleihaltiger Munition ausgesprochen. Wir lehnen daher Peter Harry Carstensens Petition in der vorliegenden Form ab.“



JuLis SH: Überzählige elfte Staatssekretärstelle abschaffen!

24. März 2014

Kiel, 24.03.2014 – Der nun ehemalige Staatssekretär des Umweltministeriums, Dr. Ulf Kämpfer, wurde bei der gestrigen Oberbürgermeisterwahl in Kiel mit einem sehr deutlichen Ergebnis zum neuen Verwaltungschef der Landeshauptstadt gewählt. Ab dem 1. Mai 2014 wird er die Geschicke in Kiel in die Hand nehmen. Im gleichen Zug wird daher eine der elf Planstellen eines Staatssekretärs frei.

Hierzu erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Schleswig-Holstein (JuLis SH), Dennys Bornhöft (27):

„Wir gratulieren Herrn Dr. Kämpfer zu diesem starken Ergebnis und wünschen ihm ein glückliches und erfolgreiches Händchen bei der Lenkung der Stadtverwaltung. Durch seine Wahl ist der Zeitpunkt auf Landesebene günstig, um den im Juni 2012 zusätzlich geschaffenen und nicht gegenfinanzierten elften Staatssekretär wieder abzuschaffen. Das Nachrückkarussell hinein ins Parlament, hervorgerufen durch die Staatssekretär-Ernennung von gewählten Landtagsabgeordneten, ist bereits vor knapp 2 Jahren von der Regierung abgeschlossen worden. Dies hatte die Nachbesetzung mit Nachrückern der eigenen Liste zur Folge und zeigt eindrucksvoll die bereits sehr erfolgreiche Postenversorgung der eigenen Parteimitglieder.

Es wird in dieser Legislaturperiode aller Voraussicht nach nicht noch einmal ein derart günstiger Zeitpunkt kommen, um den Landeshaushalt durch Einsparungen der Personalkosten im Kabinett entlasten zu können.  Wenn die Landesregierung es mit der Sanierung des Haushaltes tatsächlich ernst meint, dann sollte sie die verbliebenen zehn Staatssekretäre gegebenenfalls neu verteilen und nicht erneut einen elften, nicht gegenfinanzierten Posten nachbesetzen. Dennoch würde es mich nicht wundern, wenn die Landesregierung ihren Stil fortsetzen und wieder einen Staatssekretär aus den Reihen der Regierungsfraktionen ernennen würde.“



JuLis SH: Der Sonntag gehört jedem – nicht nur der Kirche!

19. März 2014

Kiel, 19.03.2014 – Die Einschränkung der Bäderregelung in Schleswig-Holstein trifft mehr Gemeinden als zunächst von der Landesregierung angegeben wurde. Über 32 Verkaufsstellen in verschiedenen Orten und Stadtteilen dürfen sonntags nicht mehr öffnen. Dies gilt nun auch für den klassischen Kiosk, mit Produkten wie Obst, Süßigkeiten oder Postkarten.

Hierzu erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Schleswig-Holstein (JuLis SH), Dennys Bornhöft (27):

„Für die ländlichen Räume und die Strandstandorte ist der Tourismus das wirtschaftliche Standbein. Wir Liberale haben uns von Anfang an gegen den Rückschritt, den die Landesregierung und die hiesige Kirche bei der Bäderregelung in Schleswig-Holstein ausgehandelt haben, ausgesprochen. Einzelhändler und deren Personal sind mehr als unzufrieden, da sie mit enormen Umsatzeinbußen konfrontiert sind und ihre wirtschaftliche Existenz bedroht ist. Die Kirche reklamiert den Sonntag für sich und somit für arbeitsfrei – in diesem Fall auch öffnungsfrei. Dass sich die Regelung nicht ausschließlich auf die Zeiten des Gottesdienstes beschränkt, sondern ganztägig festgelegt ist, zeigt wie gering die Kompromissbereitschaft in diesem Thema ist. Staat und Religion sind in unserem Land nachwievor viel zu sehr mit einander vermengt.

Jeder soll am Sonntag machen können, was er will. In den Gottesdienst gehen, einen Ausflug mit Familie oder Freunden machen, seinen eigenen Laden öffnen und somit mehr Einnahmen generieren. Wir JuLis SH sprechen uns hingegen für eine völlige Abschaffung von Regelungen der Ladenöffnungszeiten aus. Jedes Unternehmen sollte in Absprache mit seinen Mitarbeitern selbst beschließen, wann geöffnet wird und wann nicht. Denn der Sonntag gehört jedem – nicht nur der Kirche!“



JuLis SH: Grüne wollen ältere Mitbewohner zum Einkaufen aus ihren Wohnungen zwingen.

18. März 2014

Kiel, 18.03.2014 – Der Grünen-Landtagsabgeordnete Andreas Tietze spricht sich für Einschränkungen beim Versandhandel in Schleswig-Holstein aus. So sollen weniger Pakete zu Wohnungen geliefert werden, um innerstädtische Staus zu vermeiden und dem ansässigen Einzelhandel einen Wettbewerbsnachteil zu nehmen. Dadurch sollten laut Tietze Produkt- und Transportkosten die Folgekosten des Verkehrs für die Umwelt enthalten.

Hierzu erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Schleswig-Holstein (JuLis SH), Dennys Bornhöft (27):

„Dies ist ein atemberaubender Vorschlag aus der Grünen Landtagsfraktion, der nicht nur viele Senioren im Land vor den Kopf stößt, sondern auch einen großen Mangel an wirtschaftlichem Verständnis und ihren Zusammenhängen erkennen lässt. Jede gehbeeinträchtigte Person muss dies als Affront bewerten. Zu allererst profitieren viele Menschen, vor allem Ältere und Berufstätige mit langen Arbeitszeiten, von den stetig wachsenden Möglichkeiten des Online- und Versandhandels. Statt in Einkaufshäusern und Innenstädten den gewünschten Artikel zu suchen und ggf. nicht vor Ort zu finden, kann jedes Produkt vom heimischen PC bestellt werden. Dies ist auch aus ökologischen Gesichtspunkten vorteilhaft, da die CO2-Bilanz eines Kurierdienstfahrzeuges mit vielen Paketen sicherlich besser ist, als die des Individualverkehrs. Des Weiteren gibt es so etwas wie Versandkosten bzw. Versandpauschalen – bei wirtschaftlich tätigen Unternehmen sind bereits hier Verkehrskosten enthalten, da eine Firma ansonsten nicht dauerhaft am Markt teilnehmen kann.

Die JuLis SH fordern die Grünen Landtagsfraktion auf, diesen Vorschlag sofort zu verwerfen und die örtliche Wirtschaft mit anderen Anreizen, statt mit Verboten zu fördern.“

BORNHÖFT würde hier vermehrt auf die Versandartmöglichkeit „Pack-Station“ setzen. Gerade für Berufstätige, die tagsüber nicht zuhause und an Abholzeiten der Postfilialen gebunden seien, wäre es eine Erleichterung. Dies würde ein weiteres Mal deutlich zeigen, dass die Grünen die Kompetenzen von Staat und Wirtschaft nicht einzuordnen wüssten, so BORNHÖFT abschließend.

 



JuLis SH: Lieber Lehrer angemessen ausbilden, als bis ins Altersheim an die Schule binden!

18. März 2014

Kiel, 18.03.2014 – Die Landesbildungsministerin Waltraud Wende möchte den Unterrichtsausfall und den Lehrermangel in Schleswig-Holstein bekämpfen. Nach regionaler Berichterstattung mangelt es in Schleswig-Holstein besonders an qualifizierten Nachwuchskräften.

Hierzu führt der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Schleswig-Holstein (JuLis SH), Dennys Bornhöft (27), aus:

„Parteiübergreifend wurde erkannt, dass der Stundenausfall an den Schulen in unserem Bundesland zu hoch ist. Es mangelt in Schleswig-Holstein an Vertretungskräften sowie an regulären Lehrkräften. Um den Bedarf kurzfristig zu decken, ist eine zeitnahe Lösung in der Diskussion, die vorsieht, frisch pensionierte Lehrkräfte gegen ein geringes Entgelt weiter unterrichten zu lassen. Damit kann den Schülern zunächst adhoc geholfen werden.

Auf Dauer kann die Rekrutierung von „Seniorenexperten“ jedoch nicht im Interesse der Bildungslandschaft in Schleswig-Holstein sein. Der Beruf des Lehrers ist statistisch betrachtet besonders anfällig für „burn-out“-Erscheinungen. Die Idee, pensionierte Lehrer weiter zu beschäftigen, trägt sicherlich nicht dazu bei, dass diese Statistik positiv verändert wird. Der langfristige Bedarf muss ebenso langfristig gedeckt werden. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass die werdenden Lehrer in Schleswig-Holstein qualifiziert und schülerbezogen ausgebildet werden. Die Zusammenlegung von Gemeinschafts- und Gymnasialstudiengängen an den Universitäten wird den Umstand noch verschärfen. An einer Gemeinschaftsschule und an Gymnasien werden unterschiedliche pädagogische Fertigkeiten benötigt. Sowohl die Quantität als auch die Qualität der Lehrerausbildung muss im Fokus der Bildungsministerin sein.

Zu dieser Lehramtsausbildung gehört auch die Schaffung von Anreizen für Referendare in Schleswig-Holstein. Nur so gelingt es, Nachwuchskräfte für Schleswig-Holsteins Schulen positiv zu binden. Es kann nicht sein, dass statt nachhaltiger Lehrerausbildung lieber auf pensionierte Lehrkräfte zurück gegriffen wird – der Demographie folgend am besten noch bis diese ins Altersheim müssen.

Diese Vorhaben zeigen wieder einmal die Unfähigkeit der schleswig-holsteinischen Bildungsministerin.“