Maximilian Mordhorst

Politik für alle Generationen

Mein Politikverständnis beginnt und endet bei der Einbindung aller Menschen unabhängig von Merkmalen wie Geschlecht, Alter oder Herkunft. Leider ist Deutschland an vielen Stellen nicht nachhaltig genug: Der Klimaschutz wird verschlafen, die Rente ist so unsicher wie noch nie und es gibt immer mehr Schulden, die kommende Generationen abarbeiten müssen. Für mich ist klar: Im Interesse aller müssen wir besser werden.

Bildung ist Aufstieg

Aus der Frage der Generationengerechtigkeit folgt für mich die Notwendigkeit, ein Aufstiegsversprechen zu geben. Jedoch geht die Vermögensschere auseinander, wenige Menschen bilden Eigentum und die Bildungschancen hängen oft vom Elternhaus ab. Die sozialen Fragen unserer Zeit werden wir nicht mit mehr Subventionen und Verwaltung beantworten, sondern nur durch Selbstermächtigung jedes Einzelnen – durch Bildung.

Deswegen: Bildung ins 21. Jahrhundert

Wir müssen dringend die Schulgebäude in Schuss bringen, Digitalisierung nicht nur beim Kabelverlegen, sondern auch bei der Ausbildung der Lehrkräfte vorantreiben und Chancen gerade beim Studium durch ein elternunabhängiges BAföG ermöglichen. Denn nirgendwo sind die Nachteile junger Menschen ohne ein akademisches oder finanziell gut situiertes Elternhaus größer.

Starke EU

Einer meiner Beweggründe für das Engagement in der FDP ist ihr klares Bekenntnis zur EU. Ich bin mit offenen Grenzen und vielen Freiheiten aufgewachsen, die meine Vorfahren hart erarbeiten mussten. Schon die Zahlen zeigen in einer modernen Welt: Wenn wir international nicht irrelevant werden wollen, geht das nur in einer starken EU mit eigener Armee, europäischem Außenminister und Integration nach innen.

Klimaschutz groß und konsequent denken

Die großen Menschheitsaufgaben wie Klimaschutz und Migration werden wir nicht ohne die EU bewältigen können. So brauchen wir bspw. dringend einen sektorübergreifenden Emissionshandel statt kleinteiliger Verbote, um grenzübergreifend Emissionen zu senken – denn nur so erreichen wir wirklich etwas für den Klimaschutz und nicht nur fürs eigene Gewissen.

Nachhaltiges Wachstum statt Degrowth-Fantasien

Wer sich finanziell keine Sorgen machen muss, kann leicht von negativem Wachstum fantasieren oder unsere Wirtschaft abschalten wollen. In der Realität ist es so, dass unglaublich viele Menschen auf der Welt jedes Jahr aus Armut und Hunger befreit werden – durch Arbeitsplätze, Wachstum, Marktwirtschaft. Deswegen ist unsere Marktwirtschaft nicht das Hindernis, sondern die Voraussetzung für gesellschaftlichen wie wirtschaftlichen Aufstieg.

Belastungen und Bürokratie verringern

Bei uns ist die Belastung weltweit am höchsten und man findet so manchen Bürokratieirrsinn. Viele haben das Gefühl: Hier dauert einiges zu lange. Dabei können wir so viel. Wir sollten Fesseln lösen: Mit weniger Steuern und Sozialabgaben, Investitionen in Infrastruktur und Vereinfachung von Vergabeverfahren und Verbandsklagerecht sowie einer Kernsanierung unserer Verwaltungsvorschriften und Gesetze.