Maximilian Mordhorst zu den Äußerungen von Jens Spahn

Eingetragen bei: Meinungen | 0

Unser Stellvertretender Landesvorsitzender Maximilian Mordhorst findet klare Worte zu den Äußerungen von Jens Spahn: ,,Um den Konservativen in der Union weiterhin Häppchen zu servieren, ignoriert Herr Spahn die rechtliche Situation von schwangerer Frau und ungeborenem Leben. Der § 219a StGB verkompliziert nicht nur eine ohnehin schwierige Entscheidung, sondern hat in der Vergangenheit nur den Ärzten geschadet, die aufgrund ihres Berufsethos sowieso keine Werbung für ihre Dienste betreiben, sowie Frauen, die sich oft in einer hilflosen Lage wähnten. Wir setzen uns angesichts der Undurchsichtigkeit und Verkomplizierung, die das angebliche Werbeverbot mit sich bringt, für eine Streichung des § 219a StGB ein. Dies ändert auch an der sonstigen Sachlage nichts: Sowohl das grundsätzliche Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen als auch das zwingende Beratungsgespräch vor einem solchen Eingriff schaffen weiterhin einen sinnvollen Kompromiss zwischen dem ungeborenen Leben und der sich in einer Not- oder Konfliktlage befindlichen Frau.”