Straßennetz Westküste – Für ein vernünftiges Gesamtkonzept

     
         

Die A23 zwischen Hamburg und Heide ist die Hauptverkehrsachse der Westküste und der elbnahen Kreise. Die A23 spielt somit eine Schlüsselrolle für den Wirtschafts- und Tourismusverkehr. Die Weiterführung über die B5 ist eine wichtige Verbindung nach Dänemark. Die Julis Schleswig-Holstein fordern daher den konsequenten Ausbau der A23 bis zur dänischen Grenze. Ein Ausbau der Ost-Westverbindungen ist für die Zukunft der Westküste unabdingbar. Die Westküste muss für Touristen und Unternehmen endlich attraktiver werden. Die Jungen Liberalen Schleswig-Holstein fordern daher, die A210 bis nach Heide auszubauen. Die Bundesstraße 201 von Schleswig nach Husum ist dreispurig auszubauen. Ebenso ist die Verbindung von Niebülle/ Tondern nach Flensburg in Kooperation mit Dänemark zu einer effizienten nördlichen Ost-West Verbindung auszubauen.

Um die Infrastruktur entlang der Westküste und die Anbindung des Hafens Brunsbüttel zu sichern, ist die B5 von Heide über Brunsbüttel bis nach Itzehoe zu einer Autobahn auszubauen. Eine zügige Vollendung des Lückenschlusses zwischen Itzehoe-Nord und Itzehoe-Süd ist unverzüglich umzusetzen. Im Zuge des Ausbaus der A20 muss bei Hohenfelde im Landkreis Steinburg ein neues Autobahnkreuz entstehen.

Angesichts der dynamischen Entwicklung der Metropolregion Hamburg, insbesondere durch den bevorstehenden Bau des festen Fehmarnbeltquerung, ist ein leistungsfähiger Ausbau der A23 notwendig. Die Jungen Liberalen Schleswig-Holstein fordern daher den sechsspurigen Ausbau der A23 zwischen dem Dreieck Hamburg-Nordwest und Pinneberg Nord, da die hohe Frequentierung der A23 nicht nur zu den Stoßzeiten die Attraktivität der Region senkt.

Bei allen Projekten darf jedoch die Finanzierbarkeit nicht aus den Augen verloren werden.