Die Jungen Liberalen Schleswig-Holstein fordern, die den Katastrophenschutz und die Sicherheitsinstitutionen (Polizei und Bundeswehr) als festen Bestandteil der politischen Bildung und Berufsorientierung an weiterführenden Schulen in Schleswig-Holstein zu verankern.
Konkret fordern wir:
1. Verpflichtende Informationsveranstaltungen in der Schullaufbahn
In der Schullaufbahn (Jg. 8/9) soll eine offizielle Informationsveranstaltung durch Angehörige des Katastrophenschutzes und der Sicherheitsinstitutionen stattfinden (u.a. Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr, THW).
2. Umfassende und ehrliche Darstellung der möglichen Berufsbildern im Katastrophenschutz und der Sicherheitsinstitutionen
Es sollen möglichst viele Berufe aus dem Katastrophenschutz und den Sicherheitsinstitutionen (u.a. aus Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr) umfangreich dargestellt werden. Dabei sollen militärische sowie zivilen Tätigkeiten, dualen Studiengängen, Ausbildungsberufe sowie technische, medizinische und administrative Karrierewege vorgestellt werden.
Dabei dürfen einzelne Berufsbilder nicht idealisiert oder beschönigt werden. Es
muss klar und ehrlich aufgezeigt werden, welche Verantwortung, Belastung und Risiken
in diesen Berufsbildern verbunden sind – einschließlich physischer und psychischer Herausforderungen.
3. Wahrung des Beutelsbacher Konsenses
Die Informationsveranstaltungen erfolgen unter strikter Einhaltung des Beutelsbacher
Konsenses. Ziel ist die sachliche Information und die eigenständige Meinungsbildung der
Schülerinnen und Schüler.
4. Exkursionen zu Institutionen des Katastrophenschutzes und der Sicherheitsinstitutionen (u.a. auch Bundeswehrstandorten)
Schulen sollen im Rahmen der Berufsorientierung verpflichtet werden, Exkursionen zu
nahegelegenen Standorten des Katastrophenschutzes und der Sicherheitsinstitution ermöglichen, um realistische Einblicke in den Berufsalltag zu geben. Hierzu sollen auch ausdrücklich Bundeswehrstandorte (z. B. Kasernen oder Ausbildungseinrichtungen) zählen.